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Elisabeth Schmitz - wie sich die Protestantin für Juden einsetzte, als ihre Kirche schwieg

Vortrag von Sibylle Biermann-Rau, Pfarrerin, Tübingen

05. März 2018


Heine Haus - 19.30 Uhr
Bolkerstr. 53, Düsseldorf


Elisabeth Schmitz (1893-1977), die Berliner Studienrätin, die nach der Reichspogromnacht den Schuldienst quittierte, hatte bereits 1935/36 mit ihrer Denkschrift „Zur Lage der deutschen Nichtarier“ versucht, „ihre“ Bekennende Kirche zur Solidarität mit den Juden aufzurütteln. Bis vor wenigen Jahren war nicht bekannt, dass sie nicht nur bedeutende Briefe an Barth und Gollwitzer geschrieben hat, sondern auch die Verfasserin dieser Denkschrift ist. Diese gilt heute vielen als das bedeutendste Dokument des Protests auf evangelischer Seite gegen die Judenverfolgung im Dritten Reich.

Sibylle Biermann-Rau, Tübingen, Pfarrerin, ist derzeit als Referentin beim Dekan in Reutlingen tätig. Nach ihrer ersten Publikation „An Luthers Geburtstag brannten die Synagogen - eine Anfrage“, erschien 2017 eine Biografie zu Elisabeth Schmitz, in die auch ihre Gespräche mit Pfarrerin i.R. Dietgard Meyer, der ehemaligen Schülerin und späteren Freundin von Schmitz, einfließen.

Eintritt 5 €

Gemeinsam mit Literaturhandlung Müller und Böhm und den Dominikanern in Düsseldorf