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Displacement. Morgen werde ich nicht sein…

Premiere der Theater- und Musik-Performance

23. November 2021


Jüdische Gemeinde - 19.00 Uhr
Paul-Spiegel-Platz 1, Düsseldorf


Dr. Elena Solominski, Konzept / Dramaturgie
Emilia Kivelevich, Regie
Ivan Kuschnir, Komposition

Die Worte des Projekttitels („Morgen werde ich nicht sein…“) stammen aus dem Abschiedsbrief des jüdischen Dichters Ilija Britan (1885-1942), der als Flüchtling bis 1936 in Berlin lebte und 1942 im Konzentrationslager Drancy erschossen wurde, an seinen Sohn Alexander. Das Projekt basiert auf historischen Dokumenten, wie Briefe und Archivalien, die im Rahmen eines Archivprojektes von Dr. Elena Solominski in den Jahren 1996-2018 in Moskau und New York gefunden wurden, und zum ersten Mal dem Publikum zugänglich gemacht werden. Im Fokus des Projektes stehen die Schicksale von sieben russisch-jüdischen Flüchtlingen, die in den 20er und 30er Jahren in Deutschland tätig waren und wegen des zunehmenden Antisemitismus des NS-Regimes ins Exil gingen. Das Theaterstück ist dem 100. Jahrestag des Verbandes russischer Juden in Deutschland (1920-1935), dem alle vorgestellten Personen angehörten, und ihrem Einsatz für die Etablierung des Nansen-Passes (1922) und die internationale Anerkennung der Rechte der Flüchtlinge gewidmet.

Anmeldung: www.anmeldung.jgdus.de

Gemeinsam mit Jüdischer Gemeinde Düsseldorf nim Rahmen des Jubiläumsjahres 1700 Jahre