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Deutsche auf der Flucht. Ein Briefwechsel zwischen Deutschland und Amerika von 1938 bis 1939

Mit Frank Hoeber, USA

15. November 2018


Mahn - und Gedenkstätte - 19.00 Uhr
Mühlenstr. 29, Düsseldorf


Im November 1938 wanderte Johannes Hoeber in die USA aus und hoffte, dass seine Frau Elfriede und seine Tochter Susanne umgehend nachkommen würden. Doch aus der kurzen Trennung wurde ein langes Jahr. Johannes hatte sich als Sozialdemokrat in Mannheim mit seinem Engagement gegen die Nazis viele Feinde gemacht. 1933 wurde er in „Schutzhaft“ genommen. Nach seiner Freilassung zogen Hoebers in Elfriedes Heimatstadt Düsseldorf, wo Johannes als „nichtarischer Christ“ auch nicht sicher war. Hoebers beschlossen zu emigrieren. Jahrzehnte später fand der Sohn Frank Hoeber im Nachlass den vollständigen Briefwechsel der Eltern – sensible und starke Zeugnisse dieses regimekritischen Akademikerpaares. Frank Hoeber reist aus den USA an, um die Briefe im Geburtsort seiner Mutter vorzustellen.

Gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte