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Bertha Pappenheim (1859-1936). Ein Leben zwischen Tradition & Emanzipation

Vortrag von Anna Held, Leiterin Seminar-
u. Gedenkstätte Bertha Pappenheim

26. März 2026

Gerhart-Hauptmann-Haus - 18.00 Uhr
Bismarckstr. 90, Düsseldorf


Bertha Pappenheim war eine vielfältig talentierte und interessierte Frau. Dass sie vielen nur als Patientin Anna O. aus Sigmund Freuds „Studien über Hysterie“ bekannt ist, wird ihrem Leben und Wirken nicht gerecht. Denn sie war nicht nur eine Pionierin der Sozialen Arbeit, sondern setzte sich auch ihr Leben lang für Frauenrechte ein. 1904 gründete sie zusammen mit anderen den Jüdischen Frauenbund, der sich für den Kampf gegen den Mädchenhandel, für die Förderung des Erwerbslebens jüdischer Frauen sowie die Verbesserung der weiblichen Bildung einsetzte. Auf Inititative von Bertha Pappenheim eröffnete am 25.11.1907 in Neu-Isenburg das Heim „Isenburg“. Es wurde ein Ort der Zuflucht, der Erziehung und Ausbildung für jüdische Frauen und Kinder.

Gemeinsam mit GHH und Respekt und Mut im Rahmen des Projekts »100 Köpfe der Demokratie« der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus