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Kirche und Judentum: Gemeinsame Wurzeln und bleibende Nähe. Zur größeren Ökumene 50 Jahre nach der Konzilserklärung Nostra Aetate

Vortrag von Prof. Dr. h.c. Hans Hermann Henrix,
Akademiedirektor a.D., Aachen

05. Februar 2015

Haus der Kirche - 19.00 Uhr
Bastionstr. 6, Düsseldorf


Die Beziehung zwischen Judentum und Christentum hat in den zurückliegenden 50 Jahren eine Entwicklung genommen, welche nach der Shoa ausgeschlossen schien. Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) erwies sich als eine Zeitenwende, die sich auf ihre Weise auch in den Kirchen der Reformation vollzog. Die Konzilserklärung „Nostra Aetate“ – eine Bezeugung gemeinsamer Wurzeln von Kirche und Israel wie auch ihrer bleibenden Nähe – erfuhr eine Weiterführung, die sich im offiziellen Dialog zwischen Kirche und Judentum niederschlug und im zwischenkirchlichen Verhältnis auswirkte. Die christlich-jüdische Beziehung gibt vielfältige Veranlassung für den theologischen und ökumenischen Austausch und wird in Phasen kriegerischer Auseinandersetzung im Nahen Osten auf die Probe gestellt. Der Vortrag gibt Einblick in die geschichtliche Entwicklung der Beziehung, erörtert Schwerpunkte des Dialogs und benennt aktuelle Herausforderungen.

Hans Hermann Henrix war viele Jahre Direktor der Bischöflichen Akademie Aachen, ist Honorarprofessor der Universität Salzburg und war von 2003 bis 2013 Konsultor der Vatikanischen Kommission für die religiösen Beziehungen zu den Juden.

Eintritt 7 € für Nichtmitglieder

Gemeinsam mit der Evangelischen Stadtakademie