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Gesellschaft CJZ Düsseldorf

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf e.V.
Bastionstraße 6
40213 Düsseldorf

Fon 02 11 / 9 57 57 792
Fax 02 11 / 9 57 57 8792

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Unsere Geschichte

1933 Im August 1933 hatte die jüdische Gemeinde in Düsseldorf 5.624Mitglieder. Während des zwölfjährigen nationalsozialistischen Unrechtsregimes wurden ca. 2200 Menschen, die einmal in Düsseldorf zu Hause waren, ermordet, weil sie Juden waren. Viele konnten ins Ausland fliehen, wenige wurden von Freunden versteckt.


(Siegfried Klein, Rabbiner, geb. 1882, ermordet in Auschwitz)

1945 Nach Kriegsende gründeten einige Überlebende eine neue jüdische Gemeinde. 1948 hatte sie 300 Mitglieder. Nur wenige Düsseldorfer Juden hatten den Weg in ihre Heimatstadt zurückgefunden. Für viele war Düsseldorf nur eine Zwischenstation nach jahrelanger Verfolgung auf dem erstrebten Weg nach Palästina/Israel oder in andere Länder. Denjenigen, die vorübergehend oder auf Dauer in Düsseldorf Fuß zu fassen versuchten, war eine kleine Gruppe Düsseldorfer Bürger auf mannigfache Weise behilflich.

1951 Aus dieser "Bürgerinitiative" wurde 1951 ein eingetragener Verein, die "Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf", die gegenwärtig rund 600 Mitglieder zählt.

2001 Im Mai 2001 konnte die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ihr fünfzigjähriges Jubiläum feiern und neben Gästen aus der Düsseldorfer Politik, Kultur und den Kirchen als Festrednerin die Bundestagspräsidentin a. D. Rita Süßmuth begrüßen.

Im Oktober 2011 feierte die Gesellschaft ihr sechzigjähriges Jubiläum mit einem Festtag in der Jüdischen Gemeinde. Nach einer Veranstaltung für Kinder und Jugendliche unter dem Motto "Chag Sameach. Christlch-Jüdische Begegnung zum Sukkotfest" fand nachmittags eine Festveranstaltung mit dem Vortrag „Aufeinander hören – miteinander leben“ von Prof. Dr. Joseph Kruse (Berlin / Düsseldorf) und dem beeindruckenden Schülerbeitrag „Ein hörendes Herz. Leo Baeck – Rabbiner und Lehrer“ unter der Leitung von Katja Krikowski-Martin mit Schülern und Schülerinnen des Luisen-Gymnasiums statt.